Körperliches Immunsystem

Nasenatmung

Dieser Abschnitt stellt einige Elemente 
der HumanRadiance Akademie 
zum Kapitel "Nasenatmung" dar, 
um Interessierten und potenziellen Mitstreitern
einen ersten Einblick in das Thema 
"körperliches Immunsystem" zu vermitteln.

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Erfolgsfaktor
Sauerstoff

Einleitung: Die vergessene Kunst des Atmens

Die meisten von uns nehmen den Atem als selbstverständlich hin. Doch unser Atem reagiert sensibel auf alles, was in unserem Leben geschieht. Stress, ungesunde Gewohnheiten und falsche Annahmen über das Atmen können ihn erheblich beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Wir können lernen, unseren Atem bewusst zu nutzen, um unser Wohlbefinden zu steigern und unsere Gesundheit zu fördern.

 

Der Atem als Brücke – Zugang zu unserem Inneren

Warum der Atem mehr ist als nur Luft holen

Der Atem verbindet uns mit dem Leben und ist gleichzeitig ein Tor zu unserem Innersten. Viele alte Kulturen haben sich intensiv mit der Kraft des Atems beschäftigt. In diesem Kapitel lernen Sie erste, spielerische Möglichkeiten kennen, Ihren Atem bewusst wahrzunehmen und ihn als Schlüssel zur Entspannung und inneren Balance zu nutzen.

 

Atem und Gesundheit – Wissenschaft und Praxis

Die natürliche Atmung verstehen

Was bedeutet eigentlich „natürliche Atmung“?

Welche Probleme entstehen, wenn unser Atem seine Natürlichkeit verliert?

Welche Rolle spielt Kohlendioxid – das oft missverstandene Molekül?

Warum ist die Nase das wichtigste „Eintrittstor des Lebens“?

Dieses Kapitel bietet wissenschaftlich fundierte Einblicke in die gesundheitlichen Aspekte des Atmens. Neben spannenden Erkenntnissen erhalten Sie wertvolle Tipps, die Sie sofort in Ihren Alltag integrieren können – ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand.

 

Moderne Atemtechniken für Heilung und Wohlbefinden

Individuelle Atempraxis für ein besseres Leben

Basierend auf dem Wissen aus Teil 2 werden hier praktische Wege zur bewussten Atemarbeit vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themen:

 

In die Tiefe atmen – Die Kraft des Zwerchfells nutzen

Warum das Zwerchfell unser Zentrum ist

Übungen zur Stärkung und Entspannung des Zwerchfells

 

Sanft atmen – Die Buteiko-Methode

Ein bewährter Ansatz zur Wiederherstellung einer gesunden Atmung

Positive Effekte bei chronischen Beschwerden

 

Langsam atmen – Atem und das autonome Nervensystem

Die Wirkung der Atemrhythmik auf unser Wohlbefinden

Biochemische Grundlagen und Fehlervermeidung

 

Intensiv atmen – Bewusste Hyperventilation und ihre Wirkung

Tiefe Erfahrungen durch spezielle Atemtechniken

Risiken und Potenziale

 

Fazit: Die Kraft des Atems im Alltag nutzen

Es geht nicht darum, möglichst viele oder komplizierte Atemübungen zu praktizieren. 

Viel wichtiger ist es, jene Methoden zu entdecken, die Ihnen guttun, und diese in Ihren Alltag zu integrieren. 

Ihr Atem ist ein mächtiges Werkzeug – nutzen Sie ihn bewusst für mehr Gesundheit, Entspannung und Lebensqualität.

 

Die Zeit 
der Veränderungen ist gekommen

Wer die Welt verändern möchte,
 muss bei sich selbst anfangen

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Atmen – Die unterschätzte Kraft
 für Gesundheit und Wohlbefinden

Einleitung: Die vergessene Kunst des Atmens

Die meisten von uns nehmen den Atem als selbstverständlich hin. Doch unser Atem reagiert sensibel auf alles, was in unserem Leben geschieht. Stress, ungesunde Gewohnheiten und falsche Annahmen über das Atmen können ihn erheblich beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Wir können lernen, unseren Atem bewusst zu nutzen, um unser Wohlbefinden zu steigern und unsere Gesundheit zu fördern.

 

Der Atem als Brücke – Zugang zu unserem Inneren

Warum der Atem mehr ist als nur Luft holen

Der Atem verbindet uns mit dem Leben und ist gleichzeitig ein Tor zu unserem Innersten. Viele alte Kulturen haben sich intensiv mit der Kraft des Atems beschäftigt. In diesem Kapitel lernen Sie erste, spielerische Möglichkeiten kennen, Ihren Atem bewusst wahrzunehmen und ihn als Schlüssel zur Entspannung und inneren Balance zu nutzen.

 

Atem und Gesundheit – Wissenschaft und Praxis

Die natürliche Atmung verstehen

Was bedeutet eigentlich „natürliche Atmung“?

Welche Probleme entstehen, wenn unser Atem seine Natürlichkeit verliert?

Welche Rolle spielt Kohlendioxid – das oft missverstandene Molekül?

Warum ist die Nase das wichtigste „Eintrittstor des Lebens“?

Dieses Kapitel bietet wissenschaftlich fundierte Einblicke in die gesundheitlichen Aspekte des Atmens. Neben spannenden Erkenntnissen erhalten Sie wertvolle Tipps, die Sie sofort in Ihren Alltag integrieren können – ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand.

 

Moderne Atemtechniken für Heilung und Wohlbefinden

Individuelle Atempraxis für ein besseres Leben

Basierend auf dem Wissen aus Teil 2 werden hier praktische Wege zur bewussten Atemarbeit vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Themen:

 

In die Tiefe atmen – Die Kraft des Zwerchfells nutzen

Warum das Zwerchfell unser Zentrum ist

Übungen zur Stärkung und Entspannung des Zwerchfells

 

Sanft atmen – Die Buteiko-Methode

Ein bewährter Ansatz zur Wiederherstellung einer gesunden Atmung

Positive Effekte bei chronischen Beschwerden

 

Langsam atmen – Atem und das autonome Nervensystem

Die Wirkung der Atemrhythmik auf unser Wohlbefinden

Biochemische Grundlagen und Fehlervermeidung

 

Intensiv atmen – Bewusste Hyperventilation und ihre Wirkung

Tiefe Erfahrungen durch spezielle Atemtechniken

Risiken und Potenziale

 

Fazit: Die Kraft des Atems im Alltag nutzen

Es geht nicht darum, möglichst viele oder komplizierte Atemübungen zu praktizieren. 

Viel wichtiger ist es, jene Methoden zu entdecken, die Ihnen guttun, und diese in Ihren Alltag zu integrieren. 

Ihr Atem ist ein mächtiges Werkzeug – nutzen Sie ihn bewusst für mehr Gesundheit, Entspannung und Lebensqualität.

 

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Atmen Sie sich frei

Ein Leben ohne Einschränkungen

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Asthma! Sie haben es in der Hand: Warum leiden Sie unter Asthma, und wie können Sie es loswerden? Stellen Sie sich vor, Sie könnten endlich wieder tief durchatmen – ohne Niesen, Husten oder eine ständig verstopfte Nase. Was wäre, wenn Schnarchen und Schlaflosigkeit der Vergangenheit angehörten?

Mehr Lebensqualität durch natürliche Methoden
Guter Schlaf, mehr Energie, weniger oder gar keine Medikamente mehr – all das ist möglich! Mit der richtigen Strategie können Sie sich schrittweise von Bedarfs- und Langzeitmedikamenten unabhängig machen. Durch gezielte Veränderungen Ihrer Ernährung, das Vermeiden von Auslösern und den richtigen Sport reduzieren Sie Ihr Asthma auf natürliche Weise.

Stellen Sie sich vor...

Sie joggen regelmäßig, ohne Angst vor Atemproblemen.

Sie schlafen jede Nacht tief und erholsam, ohne Atemnot.

Ihre Atmung fühlt sich leicht und natürlich an – kein ständiger Kampf mehr!

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zu dieser neuen Freiheit.

Die Buteyko-Methode: Natürlich und effektiv

Mit der bewährten Buteyko-Methode lernen Sie, Ihre Atmung bewusst zu steuern – sanft, einfach und alltagstauglich. Bereits Kinder ab vier Jahren und Erwachsene mit Asthma oder COPD profitieren von dieser Technik. Sie basiert auf grundlegenden physiologischen Prinzipien und stellt die natürliche Verbindung zwischen Ihrer Atmung und Ihrem Asthma wieder her.

Warum ist dieser Ansatz noch nicht weit verbreitet?

Viele Menschen suchen nach einer schnellen Lösung – oft in Form von Medikamenten, die Symptome unterdrücken, aber die Ursache des Problems nicht beheben. Ärzte verschreiben diese Mittel mit der Anweisung, sie ein Leben lang einzunehmen.

Die Forschung rund um Asthma liegt oft in den Händen der Pharmaindustrie – und für sie wäre es ein Nachteil, wenn Patienten plötzlich keine Medikamente mehr bräuchten. Doch genau das kann mit der Buteyko-Methode geschehen!

Machen Sie den ersten Schritt!

Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen. Lassen Sie sich nicht länger von Asthma einschränken – entdecken Sie die natürliche Freiheit des Atmens und gewinnen Sie mehr Lebensqualität zurück!

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Auszüge aus dem Roman "Breath"

Es sah aus wie viele andere Häuser auch. Von den Wänden blätterte die Farbe, die Fenster waren staubig, das Mondlicht warf drohende Schatten. Ich ging durch ein Tor, eine knarrende Freitreppe hinauf und klopfte. 

Die Tür öffnete sich, eine Frau in den Dreißigern mit buschigen Augenbrauen und übergroßen weißen Zähnen bat mich herein. Ich musste die Schuhe ausziehen, dann begleite sie mich in ein riesiges Wohnzimmer mit himmelblauer Decke, die mit weißen Wölkchen bemalt war. 

Ich setzte mich neben ein Fenster, das im Wind klapperte und schaute im Licht der gelb leuchtenden Straßenlampen zu, wie die anderen herein kamen. Ein Mann mit Augen wie ein Häftling, ein streng dreinblickender Typ mit Jerry Louis Koteletten, eine Blondine mit einem unsymmetrisch platzierten aufgemalten Punkt auf der Stirn. 

Das gedämpfte Geräusch von Fußtritten und geflüsterten Hallos wurde überlagert von einem die Straße entlang rumpelnden Lkw. Aus der Fahrerkabine dröhnte Paperblades, die unentrinnbare Hymne des Tages. Ich legte den Gürtel ab, öffnete den Knopf vom Bund der Jeans und setzte mich zurecht. 

Ich war auf Empfehlung meines Arztes hier, der mir gesagt hatte, ein Atemtechnikkurs würde ihnen gut tun. Ich sollte meine versagenden Lungen stärken, mein Gemüt beruhigen, vielleicht eine neue Perspektive gewinnen. 

Mir ging es schon seit Monaten ziemlich schlecht. Ich hielt den Druck der Arbeit nicht mehr aus und mein einhundertdreißig Jahre altes Haus fiel auseinander. Ich hatte mich gerade von einer Lungenentzündung erholt. 

Im letzten Jahr hatte ich ebenfalls eine gehabt und im Jahr davor. Ich verbrachte die meiste Zeit zu Hause, keuchte vor mich hin, arbeitete und aß drei Mahlzeiten am Tag aus der selben Schüssel auf dem Sofa, über wochenalte Zeitungen gebeugt.

Ich war in einer Routine gefangen, körperlich, geistig und auch sonst. Nachdem ich einige Monate so dahin vegetiert hatte, befolgte ich den Rat des Arztes und meldete mich für den Einführungskurs in einer Atemtechnik namens Sudarshan Kriya an. 

Um 19 Uhr schloss die Frau mit den buschigen Augenbrauen die Haustür ab, setzte sich in die Mitte der Gruppe, legte eine Audio-Kassette in einen alten Ghetto-Blaster und drückte die Play-Taste. Über dem Zwischen der Grundfrequenz hörte man eine Männerstimme mit indischem Akzent. 

Die Stimme klang hoch, leiernd und unnatürlich melodiös. Unweigerlich dachte ich an eine Comicfigur. Sie wies uns an, langsam durch die Nase einzuatmen und dann langsam wieder auszuatmen, uns auf den Atem zu konzentrieren. 

Wir atmeten ein paar Minuten lang nach Anweisung. Ich griff mir eine Decke aus einem Stapel und wickelte sie mir, um die Beine um meine besockten Füße vor der Zugluft des undichten Fensters zu schützen. 

Ich atmete und atmete, aber nichts geschah. Keine Gelassenheit überkam mich, keine Anspannung wich, einfach nichts. Zehn Minuten vergingen, vielleicht auch zwanzig. Ich begann mich zu ärgern und bereute schon, dass ich einen Abend damit verschwendete, auf dem Fußboden einer viktorianischen Bruchbude staubige Luft zu atmen. 

Ich öffnete die Augen und schaute mich um. Alle schauten ernüchtert und gelangweilt drein. Der mit den Häftlingsaugen schien zu schlafen. Jerry Lewis sah aus, als machte er sich in die Hose. Die Frau mit dem Punkt auf der Stirn saß erstarrt da und grinste wie ein Honigkuchenpferd.

Ich überlegte, ob ich einfach gehen sollte, aber das kam mir unhöflich vor. Die Sitzung war kostenlos, die Kursleiterin war eine Freiwillige. Es gehörte sich, dass ich ihre Wohltätigkeit respektierte.

Also schloss ich wieder die Augen, wickelte die Decke fester um mich und atmete weiter ein und aus. Dann geschah etwas, auch wenn ich mir gar keine Verwandlung bewusst war. Ich spürte keine Entspannung, der Schwarm nervtötender Gedanken verschwand nicht aus meinem Kopf, aber es war, als wäre ich von einem Ort weg an einen anderen versetzt worden und zwar übergangslos. 

Die Kassette war zu Ende. Ich öffnete meine Augen. Auf meinem Kopf spürte ich etwas Nasses. Ich hob die Hand um es abzuwischen und merkte, dass mein Haar trief nass war. Ich wischte mit der Hand übers Gesicht, spürte das Brennen von Schweiß in den Augen und schmeckte Salz. 

Ich schaute an mir hinunter und sah Schweißflecken auf Pullover und Jeans. Im Zimmer herrschten vielleicht 20 Grad. Unter dem zugigen Fenster war es noch um einiges kühler. Alle trugen Jacken, um sich warm zu halten. 

Aber ich hatte meine Sachen unerklärlicherweise nass geschwitzt, wie bei einem Marathonlauf. Die Kursleiterin kam zu mir und fragte, ob alles in Ordnung sei, ob ich mich krank fühlte oder Fieber hätte. 

Ich antwortete, es ging mir gut. Dann sagte sie etwas über Körperwärme und wie jedes einatmen uns mit neuer Energie versorgte. Ich versuchte das zu verstehen, konnte mich aber nur schlecht konzentrieren. 

Mir ging dauernd im Kopf herum, wie ich in meinen durchweichten Sachen auf dem Fahrrad, die fünf Kilometer nach Hause überstehen sollte. Am nächsten Tag ging es mir sogar noch besser. 

Ich spürte tatsächlich die versprochene Ruhe und Gelassenheit in mir, die ich schon lange nicht mehr kannte. Ich schlief gut. Die kleinen Alltagsprobleme machten mir nicht mehr so zu schaffen. Meine Schultern und Nackenmuskeln waren nicht mehr so verspannt. 

Dieser Zustand hielt einige Tage an, bevor er langsam nachließ. Was genau war da geschehen? Wie kann es zu einer so tiefgreifenden Reaktion kommen, wenn man sich eine Stunde lang in einem schäbigen Haus mit gekreuzten Beinen auf den Boden setzt und ein- und ausatmet?

Während dieser folgenden Jahre reparierte ich mein Haus, riss mich zusammen und fand aus meiner erstarrten Routine heraus und ich entdeckte eine mögliche Antwort auf meine Fragen zur Atmung.

Sieben Bücher des chinesischen Tao, die auf etwa 400 vor Christus datiert werden, befassen sich ausschließlich mit dem Atmen, wie es uns tötet oder heilt, je nachdem, wie man es einsetzt. Diese Manuskripte enthielten genaue Anweisungen, wie man den Atem reguliert, verlangsamt, anhält und hinunterschluckt. 

Die Hindus hielten in noch früheren Zeiten Atem und Geist für identisch und schilderten aufwendige Verfahren, um die Atmung ins Gleichgewicht zu bringen und körperlich und geistig gesund zu bleiben. 

Es berichteten die Buddhisten, die mit der Atemtechnik nicht nur ihr Leben verlängern, sondern höhere Bewusstseinsstufen erreichen wollten. 

Für all diese Menschen und Kulturen war das Atmen starke Medizin. 

So offenbar ist es aber wohl nicht. Ich schaute mich nach einer Bestätigung dieser Behauptungen in der westlichen Lungenheilkunde um. Diese befasst sich innerhalb der Medizin mit Lungen und Atemwegen. 

Ich fand es so gut wie nichts. Die Atemtechnik, so hieß es höchstens, sei nicht wichtig. Viele Ärzte, Forscher und Wissenschaftler, die ich befragte, bestätigten diese Haltung. Zwanzigmal pro Minute atmen, mal durch den Mund, mal durch die Nase, egal. Wichtig ist es nur, Luft in die Lungen zu bekommen, der Körper erledigt den Rest. 

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie die moderne Medizin das Atmen betrachtet, müssen Sie nur an ihre letzte Vorsorgeuntersuchung denken. Der Arzt hat wahrscheinlich Blutdruck, Pulsfrequenz und Temperatur gemessen und ihnen einen Stethoskop auf die Brust gedrückt, um den Zustand von Herz und Lunge zu prüfen. Vielleicht hat er mit ihnen über Ernährung, Vitaminzufuhr, Arbeitstress gesprochen. 

Irgendwelche Verdauungsbeschwerden, Schlafprobleme, werden die Pollenallergen schlimmer, Asthma, was machen ihre Kopfschmerzen? Der Arzt wird Ihre Atemfrequenz gemessen haben oder das Gleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blutkreislauf bestimmt haben.

Wie Sie atmen und welche Qualität die einzelnen Atemzüge haben, stand nicht zur Debatte. Wie kann etwas gleichzeitig so wichtig und dennoch so unwichtig sein? 

Ich grub weiter und langsam schälte sich eine Geschichte heraus. Wie ich feststellte, war ich nicht der Einzige, der in letzter Zeit diese Fragen stellte. Während ich Texte durchging, waren Forscher an den Universitäten Harvard und Stanford und anderen angesehenen Institutionen gerade dabei, einige der fantastischsten Geschichten, die ich zu hören bekam, zu bestätigen. 

Sie fanden heraus, dass unsere Atemfähigkeit sich im Laufe der langen menschlichen Evolutionsgeschichte verändert und unsere Atemtechnik sich seit Beginn des Industriezeitalters beträchtlich verschlechtert hat. 

Sie entdeckten das 90% der Menschen, darunter sehr wahrscheinlich ich, Sie und fast jeder, den sie kennen, falsch atmen und dass dieser Fehler eine lange Liste chronischer Krankheiten entweder verursacht oder verschlimmert. 

Immerhin nicht ganz so deprimierend ist, dass einige dieser Forscher auch zeigen konnten, wie viele moderne Krankheiten Asthma, Angstzustände, Aufmerksamkeitsdefizite, Überaktivität, Schuppenflechte und andere, gemildert oder sogar überwunden werden können, wenn man nur lernt, anders ein- und auszuatmen. 

Diese Ergebnisse stellten traditionelle Annahmen in der westlichen Medizin auf den Kopf. Doch Atmen in verschiedenen Rhythmen kann wirklich unser Körpergewicht und die Gesundheit insgesamt beeinflussen. 

Unsere Atemtechnik verändert wirklich Größe und Funktion der Lungen. Mit Atemübungen können wir unser Nervensystem bewusst beeinflussen, unsere Immunreaktionen kontrollieren und unsere Gesundheit verbessern. 

Eine veränderte Atmung verlängert das Leben. Wie sehr wir auch auf die Ernährung achten, wie viel Sport wir treiben, wie widerstandsfähig unsere Gene sein mögen, wie schlank, jung und klug wir auch sind. 

Das alles hilft nichts, solange wir nicht richtig atmen. Das haben diese Forscher herausgefunden. 

Wie die meisten Erwachsenen habe ich schon an einen Haufen Atemwegserkrankungen durchgemacht. Das hat mich damals auch in den Atemtechnikurs geführt. Und wie die meisten Menschen merkte ich, dass kein Antiallergen, Inhalator oder Vitaminpräparat und keine Diät besonders viel bewirken. 

Studieren Sie deshalb genau diese Unterlagen.

Es ist wichtig, wie man atmet. Beim tausendsten Atemzug werden Sie wissen, wieso der moderne Mensch die einzige Tierart mit chronisch schiefen Zähnen ist und was das für die Atmung bedeutet. 

Sie werden erfahren, wie unsere Atemfähigkeit im Laufe der menschlichen Entwicklung abgenommen hat und warum der Ur-Mensch nicht geschnarcht hat. 

Sie werden zwei Männern mittleren Alters bei ihren Bemühungen gefolgt sein, eine 20-tägige ebenso bahnbrechende wie fast masochistische Studie der Stanford University durchzustehen, die klären sollte, ob es wirklich nicht darauf ankommt, ob man durch Mund oder Nase atmet.

Einige ihrer neuen Erkenntnisse werden ihnen Tage und Nächte ruinieren, besonders wenn sie schnarchen. Aber in den folgenden Atemzügen finden sie Rezepte zur Heilung. 

Beim dreitausendsten Atemzug kennen sie die Grundlagen der heilenden Atmung. 

Diese langsamen und langwierigen Methoden stehen jedem offen. Alten und Jungen, Kranken und Gesunden, Reichen und Armen. Sie werden im Hinduismus, Buddhismus und Christentum, so wie in anderen Religionen, seit Jahrtausenden praktiziert. 

Aber erst seit kurzem wissen wir, dass man damit den Blutdruck senken, sportliche Leistungen steigern und das Nervensystem ins Gleichgewicht bringen kann. 

Mit dem sechstausendsten Atemzug befinden sie sich im Land des ernsthaften bewussten Atmens. 

Sie werden über Mund und Nase hinaus tiefer in die Lungen vorstoßen 

Beim achttausendsten Atemzug werden sie noch tiefer in den Körper vorgedrungen sein, um ausgerechnet das Nervensystem anzuzapfen. 

Sie werden die Kraft der Hyperventilationen verdecken. Sie werden Menschen kennenlernen, die mit Hilfe der Atmung verkrümmte Wirbelsäulen begradigen, Autoimmunerkrankungen beherrschen und sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt innerlich aufheizen. 

Das ist alles eigentlich gar nicht möglich, aber Sie werden sehen, dass es doch funktioniert. 

Auch ich werde auf dieser Reise einiges lernen und zu verstehen versuchen, was vor einem Jahrzehnt in dieser viktorianischen Villa mit mir geschehen ist. 

Wenn Sie den zehntausendsten Atemzug erreichen, werden Sie und ich wissen, wie die Luft, die in ihre Lungen eintritt, jeden Augenblick Ihres Lebens beeinflusst und wie Sie Ihr volles Potenzial bis zu Ihrem letzten Atemzug ausnutzen. 

Es geht um viele Fachgebiete. Evolutionsgeschichte, Medizingeschichte, Biochemie, Physiologie, Physik, Sportwissenschaft und anderes, aber hauptsächlich geht es um Sie. Als Durchschnittsmensch werden Sie 670 Millionen Atemzüge im Leben tun. 

Vielleicht haben Sie die Hälfte schon hinter sich, vielleicht sind Sie schon bei Nummer 669 Millionen. Hoffentlich kommen noch ein paar Millionen dazu. 

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der Veränderungen ist gekommen

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Üben  Üben  Üben

Ob Sie so wie dieser Hund Ihre Nasenatmung trainieren, 
einen Sektkorken als Hilfsmittel nutzen 
oder doch eher eine professionelle Lösung bevorzugen, 
bleibt ganz Ihnen überlassen. 

Fakt ist: 
Die Nasenatmung ist das Tor zur Gesundheit und gleichzeitig Ihre Eintrittskarte zur HumanRadiance Akademie

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Polyvagal-Theorie

Die Umsetzung der Polyvagal-Theorie ist ein wesentlicher Teil der Ausbildung in der HumanRadiance Akademie.

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung 
der Bedeutung dieses Ausbildungsabschnittes

Die Polyvagal-Theorie beschreibt, 
wie das autonome Nervensystem (ANS) 
auf Stress und soziale Interaktionen reagiert. 

Sie betont die Rolle des Vagusnervs 
und unterscheidet drei Hauptzustände 
des Nervensystems:

Soziale Verbundenheit 
(ventraler Vagus, "sicherer Modus")
Parasymphatikus

Aktiviert, wenn wir uns sicher fühlen.

 Ermöglicht Entspannung, 
soziale Interaktion und Kommunikation.

 Gekennzeichnet durch einen ruhigen Herzschlag und eine entspannte Nasenatmung.
 

Kampf-oder-Flucht-Reaktion 
(sympathisches Nervensystem)
Symphatikus
 

Aktiviert bei wahrgenommenem Stress oder Gefahr.

 Führt zu erhöhter Herzfrequenz, 
schnellerer Mundatmung 
und angespannten Muskeln. 

Bereitet den Körper darauf vor, 
zu kämpfen oder zu fliehen.
 

Erstarren oder Zusammenbruch 
(dorsaler Vagus, "Shut-Down-Modus")
Teil des Symphatikus
 

Aktiviert bei extremer Bedrohung und wenn 
Kampf oder Flucht nicht mehr möglich erscheint.
(sich tot stellen) 

Kann zu emotionaler Taubheit, 
Erschöpfung 
oder Ohnmacht führen. 

Typisch bei traumatischen Erlebnissen 
oder langanhaltendem Stress, 
der oft durch Mundatmung seinen Ausdruck findet.

Wichtige Aspekte der Theorie:

Das autonome Nervensystem reagiert nicht nur automatisch, sondern auch hierarchisch: 
erst soziale Interaktion, 
dann Kampf oder Flucht, 
dann Erstarren. 

Der ventrale Vagus ist entscheidend 
für Sicherheit und soziale Bindung. 

Chronischer Stress oder Trauma 
kann zu einer Fehlregulation führen, 
sodass Menschen sich oft im Modus Kampf oder Flucht 
oder im Modus Erstarrung befinden.
(Status Quo unserer heutigen Gesellschaft) 

Durch gezielte Übungen 
(z. B. Atemtechniken, soziale Interaktion, Bewegung) kann der ventrale Vagus gezielt aktiviert werden, 
um Sicherheit und Entspannung zu fördern.

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Auszüge aus "Der Selbstheilungsnerv"

Psyche und Körper im Gleichgewicht

Viele Menschen 
haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 
oft erinnern ihre Geschichten an den in der griechischen Mythologie dargestellten Kampf zwischen Hercules, 
dem stärksten aller Männer 
und der Meeresungeheuer, der Hydra. 

Hercules war halb Gott, halb Mensch. 
Sein Vater war Zeus, der Gott des Himmels und des Donners, der über alle anderen Götter auf dem Olymp herrschte.

 Hercules, der größte aller Helden, 
wurde mit der Mission betraut, die Hydra zu töten, 
ein schlangenähnliches, vielköpfiges Meeresungeheuer. 

Hercules hatte von Athene ein goldenes Schwert bekommen. In der griechische Mythologie galt Athene, 
die Schutzheilige des Stadtstaates Athen, 
als Göttin der Weisheit, Zivilisation, gerechten Kriegsführung, strenge Strategie, weiblichen Künste, 
Handwerkskünste sowie der Gerechtigkeit und Kunstfertigkeit, die Helden oft bei ihren Schlachten begleitete. 

Die Hydra war eine gefährliche Gegnerin, 
selbst ihr Atem war giftig. 
Für jeden der vielen Köpfe der Hydra, 
die Hercules mit seinem Schwert abschlug, wuchsen der scheinbar unsterblichen Hydra zwei Neue nach. 

Als Hercules erkannte, 
dass er die Hydra nicht besiegen konnte,
 indem er ihre Köpfe einzeln abschlug, 
rief er seinen Neffen zur Hilfe. 
Dieser hatte die Idee, den Stumpf jedes abgeschlagenen Kopfes mit einer lodernden Brandfackel zu versengen, 
damit eine selben Stelle 
keine neuen Köpfe nachwachsen konnten. 

Zum Glück für Hercules hatte die Hydra einen wunden Punkt. Einer ihrer Köpfe war sterblich. 
Als er ihn fand und abschlug, starb sie schließlich. 
Die mythologische Hydra 
ist eine Metapher für die Frustration darüber, 
dass man ein Symptom behandelt 
und an seiner Stelle ein neues 
oder sogar mehrere andere auftauchen. 

Wie die vielen Köpfe der Hydra, 
plagen viele Menschen vielfältige gesundheitliche Probleme. Wenn man mit einem entsprechenden Medikament 
oder einer Operation 
immer nur hinter einem einzigen Symptom her ist, 
kommt es vielleicht zu einer vorübergehenden Linderung. 

Aber man packt damit nicht unbedingt das Übel an der Wurzel. 

Das erste Medikament für ein Gesundheitsprobleme, 
eine weitere Pille für ein anderes 
und ein Drittes, um den Nebenwirkungen 
der beiden vorherigen entgegenzuwirken. 
Vielleicht nehmen einige Betroffene 
sogar jeden Tag viele verschiedene Tabletten, 
doch oft helfen sie nur vorübergehend, 
wenn überhaupt, und 
manchmal werden sie für den Rest des Lebens genommen. 

Unsere Gesellschaft 
verlässt sich auf zwei Ansätze in der Schulmedizin, 
den biochemischen Ansatz, Medikamente und den operativen. 

Diese hochwirksamen Instrumente 
sind in manchen Fällen auch von großem Wert 
und haben schon vielen Menschen geholfen.

Zur Erziehung einer dauerhaften Gesundheit 
ist hingegen ein weitgehend ungenutztes Potenzial vorhanden, das auf dem Verstehen der Funktionsweise 
des Nervensystems 
und einer neuartigen Herangehensweise 
an schwierige Gesundheitsprobleme beruht. 

Einfach ausgedrückt, 
wenn der vordere neue Vargusast nicht funktioniert, 
dann sollten sie dafür sorgen, 
dass er wieder funktioniert. 

Da das autonome Nervensystem wichtige Körperfunktionen wie Kreislauf, Atmung, Verdauung und Fortpflanzung steuert, kann es zu einer breiten Palette von Konsequenzen kommen, wenn der Vargus und andere Hirnnerven 
nicht ordnungsgemäß arbeiten. 

Es folgt eine Liste häufiger Probleme, 
ohne Gewehr auf Vollständigkeit, 
die dem autonomen Nervensystem geschuldet sein könnten.

Hiervon sind viele Menschen betroffen. 
Kennen sie solche Symptome aus eigener Erfahrung 
oder kennen sie Menschen, die darunter leiden? 

Wenn dem so ist, 
kann die Arbeit mit den Hirnnerven 
Linderung oder Gesundung bringen. 

Häufige Probleme 
durch eine Funktionsstörung von Hirnnerven:

Chronische körperliche Verspannungszustände,
verspannte, verhärtete Muskeln,
schmerzende Nacken und Schultermuskulatur,
Migräne und Rückenschmerzen,
fest zusammengebissene Zähne und Zähneknirschen, Verspannung von Augen und Gesichtsmuskulatur,
kalte Hände und Füße,
grundloses Schwitzen.
Muskelverspannung nach Kraftanstrengung,
Nervosität, Schwindelgefühl, Benommenheit, Klos im Hals, psychische Probleme, Reizbarkeit, Groll,
seelisch angeschlagen, Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Energiemangel, Tendenz zu Weinerlichkeit, 
allgemeine Ängstlichkeit, Schweregefühl, 
ausgedehnte depressive Phasen, Albträume, Ruhelosigkeit, Schlafschwierigkeiten, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Frustration, übermäßiges Tagträumen und fantasieren. 
Herz und Lungenprobleme, Brustschmerzen, Asthma, Hyperventilation, Kurzatmigkeit, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Funktionsstörungen innerer Organe, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Darmreizung, Durchfall, Magenprobleme, Übersäuerung, Geschwüre, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, übermäßiges Essen, 
Probleme mit dem Immunsystem, Infektanfälligkeit, 
Allergien, Verhaltensprobleme, 
häufige Unfälle oder Verletzungen, 
vermehrtes Trinken oder Rauchen, 
übermäßige Einnahme von verschreibungspflichtigen 
oder freiverkäuflichen Medikamenten, 
Autismus, ADHS, Asperger-Syndrom, 
zwischenmenschliche Beziehungen, 
übermäßiges oder unangebrachtes Misstrauen, 
mangelnde Kompromissbereitschaft, 
mentale Probleme, Überbesorgtheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, Entscheidungsunfähigkeit, Hautprobleme. 

Angesichts der Herausforderungen und Belastungen, 
mit denen wir es in unserem Leben zu tun haben, 
ist jeder Mensch von Zeit zu Zeit 
von einem oder mehreren Symptome betroffen. 

Auf den ersten Blick 
scheint diese Liste auch Probleme zu umfassen, 
die nichts miteinander zu tun haben. 
Manche von ihnen könnten wir als körperliche, 
manche als geistige, andere als seelische 
und wieder andere als verhaltensbedingte Einstufen. 

Die Pflege des autonomen Nervensystems 
könnte aber ein Lösungsansatz sein.

Das Nervensystem des Menschen hat eine primäre Aufgabe. 

Es soll das Überleben des physischen Körpers sicherstellen. 

Das autonome Nervensystem besteht aus dem Gehirn, 
dem Hirnstamm, 
den Hirnnerven, 
dem Rückenmark, 
den von dort ausgehenden Nerven, 
den sogenannten Spinalnerven 
und dem enterischen oder enteralen Nervensystem. 
Das Nervensystem im Darm 
oder auch Bauchgehirn bezeichnet. 

Wir richten hier unser Hauptaugenmerk 
auf das autonome Nervensystem, 
das aus Elementen des Hirnstammes 
einigen der Hirnnerven 
und teilen einiger Spinalnerven besteht. 

Der Vagusnerv 
unterstützt die Steuerung sehr vieler Körperfunktionen, 
die für die Erhaltung der Homostase erforderlich sind, 
also für den Gleichgewichtzustand 
eines offenen dynamischen Systems. 

Während der Grenzstrang des Sympathikus 
sich von den Rückenmarksnerven aus fortsetzt 
und den Spannungs- und Mobilisierungszustand 
für unser Überleben aufrechterhält, 
fördern manche Hirnnervenzustände, 
die nichts mit Stress zu tun haben. 

Eine der wichtigsten Aufgaben der Hirnnerven besteht darin, Ruhe und Ausgleich zu erleichtern. 
Sie aktivieren auch die Sinne, den Sehens, 
den Geruchs, Geschmacks und Gehörsinn 
sowie den Tastsinns ....

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Das System der Epigenetik

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Hier eine kurze Zusammenfassung:

Epigenetik ist ein Forschungsfeld, das sich mit 
vererbbaren Veränderungen der Genexpression befasst, 
ohne dass die DNA-Sequenz selbst verändert wird. 

Diese Mechanismen spielen eine entscheidende Rolle in der Entwicklung, Anpassung und Gesundheit von Organismen.

1. Grundlagen der Epigenetik

Die Epigenetik untersucht, 
wie Gene an- oder ausgeschaltet werden, 
ohne dass sich die genetische Information selbst verändert. 

Dies geschieht durch chemische Modifikationen an der DNA oder den sie umhüllenden Proteinen (Histone).

2. Wichtige epigenetische Mechanismen

DNA-Methylierung: 

Eine Methylgruppe wird an die DNA angehängt, 
meist an Cytosin-Basen. 
Dies kann die Genaktivität unterdrücken.

Histon-Modifikationen: 
Chemische Veränderungen der Histon-Proteine beeinflussen, wie eng die DNA verpackt ist und damit, 
ob Gene zugänglich oder blockiert sind.

Nicht-kodierende RNAs: 
Bestimmte RNA-Moleküle regulieren die Genexpression, 
indem sie die Translation oder Transkription beeinflussen.

3. Einflussfaktoren auf die Epigenetik

Epigenetische Muster können durch Umweltfaktoren beeinflusst werden, darunter:
Ernährung
Stress
Giftstoffe
Alterung

Diese Faktoren 
können langfristige Veränderungen verursachen und teilweise an nachfolgende Generationen weitergegeben werden.

4. Bedeutung der Epigenetik in Gesundheit und Krankheit

Epigenetische Veränderungen spielen eine Rolle in vielen biologischen Prozessen und Krankheiten:

Embryonalentwicklung: 
Steuert die Spezialisierung von Zellen.

Krebs: 
Fehlregulierte epigenetische Mechanismen können zur Entstehung von Tumoren beitragen.

Psychische Erkrankungen: 
Stressbedingte epigenetische Veränderungen stehen im Verdacht, Depressionen und Angststörungen zu begünstigen.

5. Zukunftsperspektiven der Epigenetik

Epigenetische Forschung ermöglicht neue Therapieansätze

Epigenetik zeigt, 
dass unsere Gene nicht unser Schicksal sind 
Umwelt, Lebensstil und mentale Kraft
 haben einen entscheidenden Einfluss auf ihre Aktivität.

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